Die Einbauhöhe ist die Grenze, die niemand misst
Die besten Duschrinnen 2026
Eine Duschrinne wählt man nach zwei Maßen und einer Zahl. Die Maße sind die Länge, eine Montage- und Gestaltungsfrage, und die Einbauhöhe — der vertikale Platz, den der Körper unter dem fertigen Boden braucht. Die Einbauhöhe ist die Angabe, die Projekte kippen lässt: eine Sanierung über einer Betondecke hat vielleicht 6 cm Spielraum, und viele Rinnen brauchen 9. Die Hersteller geben sie an, und flache Varianten existieren genau dafür. Die Zahl ist die angegebene Ablaufleistung in Litern pro Minute, und sie muss übertreffen, was Ihre Dusche liefert, nicht ihr entsprechen. Dann kommt das, was über Reue entscheidet: der Geruchsverschluss. Seine Sperrwasserhöhe hält Kanalgerüche aus dem Raum, 50 mm ist der übliche Bezug, und flache Siphons tauschen Sperrwasser gegen Einbauhöhe. Ob man den Siphon zum Reinigen herausnehmen kann, ist so viel wert wie jede Zahl. Wir vergleichen Gesamt- und nutzbare Länge, Einbauhöhe, angegebene Ablaufleistung, Sperrwasserhöhe, Ablaufdurchmesser und Rostart.