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Woraus besteht eine verchromte Armatur eigentlich?

Chrom ist eine wenige Mikrometer dünne Beschichtung. Darunter liegt Messing, Edelstahl oder Zamak — und nur wer die ersten beiden verwendet, sagt es meist auch.

„Chrom“ beschreibt eine beschichtete Oberfläche, kein Metall. Darunter sitzt Messing, Edelstahl oder Zamak, und der Unterschied dazwischen entscheidet, ob die Gewinde ein zweites Anziehen überstehen.

Die drei Körper

Messing ist die klassische Wahl: schwer, zerspanbar, nachsichtig am Gewinde, und es nimmt Beschichtung gut an. Wer es verwendet, sagt es, weil es mehr kostet.

Edelstahl taucht zunehmend bei modernen Armaturen auf, meist als 304 angegeben. Er ist von sich aus korrosionsbeständig, was zählt, wenn die Beschichtung je angeschlagen wird.

Zamak ist eine Zinklegierung, gegossen statt zerspant. Sie ist günstiger, leichter und spröder dort, wo ein Gewinde geschnitten ist. Ein Angebot, das nur „Chrom“ oder „hochwertiges Material“ sagt, beschreibt meist Zamak.

Was bleifrei bedeutet

Manche Angebote nennen ein bleifreies Messing. Das ist eine Aussage über die Legierung der Teile, die mit Trinkwasser in Berührung kommen, und sie ist dort reguliert, wo die Armatur verkauft wird. Sie ist erwähnenswert, wenn ein Hersteller sie macht, und nicht zu unterstellen, wenn er es nicht tut.

Was das für Sie ändert

Am ersten Tag sehr wenig, und beim zweiten Lösen einer Verschraubung ziemlich viel.

Fragen, die wirklich gestellt werden

Bedeutet eine schwerere Armatur immer Messing?

Es geht oft zusammen, da Messing dichter ist als Zamak, aber eine schwere Armatur kann trotzdem einen Gusskörper haben. Die Antwort steht im Datenblatt; das Gewicht ist nur ein Hinweis.

Lässt sich eine Verchromung reparieren?

Zu Hause praktisch nicht. Ist die Beschichtung erst bis auf die Zinklegierung durchgeschlagen, arbeitet die Korrosion darunter und hebt weitere Beschichtung ab. Das ist das Argument für Edelstahl unter der Oberfläche und nicht für eine dickere Oberfläche.

Zuletzt aktualisiert 5. September 2026