Eine IP-Schutzart beschreibt das Gerät; der Bereich beschreibt, wohin es darf. Beides wird gebraucht, und nur eines davon steht auf dem Karton.
Was die beiden Ziffern bedeuten
Die erste ist der Schutz gegen Festkörper, die zweite gegen Wasser. IP44 — die übliche Badzahl — bedeutet geschützt gegen feste Körper über 1 mm und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. IP65 und darüber sind für direkte Strahlen.
Was ein Bereich ist
Nationale Elektroinstallationsregeln teilen ein Bad nach dem Abstand zu Wanne und Dusche in Bereiche ein und legen für jeden eine Mindestschutzart fest. Die Grenzen und die geforderten Schutzarten bestimmen die Regeln Ihres Landes, und sie unterscheiden sich genug, dass eine allgemeine Beschreibung falsch wäre.
Was diese Seite tut
Sie gibt die IP-Schutzart wieder, die ein Hersteller angibt, und sagt, wenn keine angegeben ist. Sie sagt Ihnen nicht, in welchem Bereich Ihre Wand liegt oder ob ein bestimmter Spiegel dort montiert werden darf — das beantworten jene Regeln und die Elektrofachkraft, die sie anwendet.
Der Teil, der nicht elektrisch ist
Die Spiegelheizung ist ein Heizfeld hinter dem Glas. Sie ist eingebaut oder nicht, und sie ist die Eigenschaft, die am häufigsten angenommen statt geprüft wird.
Fragen, die wirklich gestellt werden
Ist ein Steckerspiegel einfacher als ein fest angeschlossener?
Er vermeidet neue Leitungen, und das ist der regulierte Teil — eine Steckdose muss aber trotzdem an zulässiger Stelle vorhanden sein. Batteriemodelle umgehen die Frage ganz und sind dafür dunkler.
Welche Farbtemperatur sollte ein Badspiegel haben?
3000 K ist warm, 4000 K neutral, 6500 K kalt. Regelbare Modelle decken den Bereich ab und lohnen sich, wenn der Spiegel sowohl zum Rasieren dient als auch dazu, einen Raum wie ein Bad und nicht wie einen Flur wirken zu lassen.
Zuletzt aktualisiert 5. September 2026